Grosse Bühne für jungen Berufsmann

Ein 21-jähriger Thurgauer steht auf der grossen Bühne bei der Verleihung des Nationalen Bildungspreises an die Emil Frey Gruppe: Sven Zängerle aus Felben-Wellhausen hat einiges gemeinsam mit dem Gründer der Emil Frey Gruppe und engagiert sich an den Berufs-Schweizermeisterschaften SwissSkills als Botschafter der Berufsbildung.

Der Nationale Bildungspreis wird am 17. September in Bern an die Emil Frey Gruppe verliehen. Polygraf Sven Zängerle lebt die Werte, die Autopionier Emil Frey vor über 100 Jahren als Basis für sein Unternehmen gelegt hatte. Zängerle hat als junger Berufsmann ebenfalls die Basis für seine Selbständigkeit gelegt. Er ist aber auch seinem Ausbildner und Arbeitgeber Simon Mühlemann von Wolfau-Druck AG in Weinfelden dankbar, dass er ihn gefördert hat – bis hin zur Teilnahme an den Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills und an den Berufs-Weltmeisterschaften WorldSkills im letzten Jahr. Er bedauert, dass unter jungen Berufsleuten teilweise zu wenig bekannt sei, dass man an nationalen oder gar internationalen Wettbewerben die eigenen Fachkompetenzen unter Beweis stellen kann: «Deshalb habe ich mich schon an Berufsmessen engagiert, um die SwissSkills bekannter zu machen.» Die Schweizer Berufsmeisterschaften SwissSkills in Bern dauern vom 17. bis 21. September.

Persönlich wachsen

An der Verleihung des Nationalen Bildungspreises an Walter und Lorenz Frey von der Emil Frey Gruppe wird Sven Zängerle auf der Bühne als junger Berufsmann von seiner Begeisterung für eine exzellente Berufsbildung erzählen. Er sei dankbar, dass er als Lernender von allem Anfang an gefördert worden sei. Er habe realisiert: «Es geht nicht nur darum, eine Lehre zu absolvieren, sondern darum, auch darüber hinaus gute Leistungen anzustreben. Das eröffnet neue Chancen und man kann persönlich wachsen.»

Mit 21 selbstständig

Zängerle gibt den Takt vor: Er ist gerade damit beschäftigt, seine eigene Firma im Bereich Grafik, Foto und Film zu gründen: «Das ist eine echte Herausforderung, die ich schon lange angestrebt habe. Ich bin natürlich immer noch in der Aufbauphase, aber es macht Spass, eigene Projekte selbständig betreuen zu können.» Vorerst ist Zängerle immer noch 50 Prozent bei seinem einstigen Lehrbetrieb angestellt. Er schätzt es, dass er so flexibel sein und mehr und mehr Aufträge hinzugewinnen kann.

 

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Sven Zängerle – hier im konzentrierten Einsatz an den Berufs-Weltmeisterschaften – ist auch bei der Verleihung des Nationalen Bildungspreises im Rahmen der diesjährigen SwissSkills als Berufsbildungs-Botschafter unterwegs.