Mechaniker-Credo schreibt Geschichte: Das Berufsethos des Unternehmensgründers Emil Frey ist Antriebsfeder der vorbildlichen Berufsbildung der heutigen Emil Frey Gruppe – auch 100 Jahre nach der Gründung. Das Unternehmen hat deshalb an den SwissSkills in Bern den Nationalen Bildungspreis 2025 erhalten.
In einem Kundenbrief legte der Autopionier Emil Frey bereits 1935 seine Unternehmensprinzipien dar. Bis heute ist dieser Brief gewissermassen die Verfassung der Emil Frey Gruppe, in der sie sich zu «fachgeschultem Personal» und «promptem gewissenhaftem Service» verpflichtet. Die heutigen Firmeninhaber sähen darin die Verpflichtung, die Berufsbildung 100 Jahre nach der Firmengründung nochmals bedeutend weiterzuentwickeln, um die Qualität hochzuhalten. Dies sei vorbildlich, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: «Deshalb wird die Emil Frey Gruppe mit dem 9. Nationalen Bildungspreis ausgezeichnet», sagte Christian Fiechter, Präsident der Hans Huber Stiftung. Den Nationalen Bildungspreis verleiht seine Stiftung jährlich zusammen mit der Stiftung FH SCHWEIZ an ein Unternehmen, das mit seiner Berufsbildung wesentlich dazu beiträgt, das duale Bildungssystem zu stärken und national als «Leuchtturm» betrachtet wird. Der Preis ist mit 20’000 Franken dotiert.